22 % mehr PKV-Beitrag: Warum das kein Ausreißer ist – und was Unternehmer jetzt klug tun
Matthias Wolf über steigende Krankenversicherungsbeiträge, Systemgrenzen und strategische Verantwortung
Der Brief liegt auf dem Tisch.
Ein kurzer Blick auf die Zahl – und man liest sie ein zweites Mal.22 Prozent mehr Beitrag zur privaten Krankenversicherung.
Ab Januar 2026.Kein Drama. Kein Aufschrei.
Aber ein Moment, der hängen bleibt.Denn genau hier beginnt eine Frage, die viele Unternehmer gerade umtreibt:
Ist das noch ein Einzelfall – oder ein Zeichen?
Der Beitragsschock ist real – aber nicht überraschend
In der eigenen Jahresmeldung von Matthias Wolf steigt der PKV-Beitrag um 148,76 Euro monatlich. Das entspricht einer Erhöhung von über 22 Prozent.
Der Branchendurchschnitt liegt 2026 bei rund 13 Prozent – über alle privaten Krankenversicherer hinweg. Damit ist klar: Es handelt sich nicht um ein individuelles Tarifproblem, sondern um eine strukturelle Entwicklung.
Beitragsanpassungen waren in den vergangenen Jahren vergleichsweise moderat. Ein Teil der Dynamik wird nun nachgeholt. Der Schock entsteht weniger durch die Zahl selbst – sondern durch das plötzliche Bewusstsein, dass dieses Thema langfristig relevant ist.
Warum die Ursache tiefer liegt als die PKV
Die Diskussion darf nicht bei der privaten Krankenversicherung enden. Denn das eigentliche Problem liegt im System der gesetzlichen Sozialversicherungen.
Die gesetzliche Krankenversicherung funktioniert – wie die gesetzliche Rente – umlagefinanziert. Es werden keine Rücklagen gebildet. Beiträge, die heute eingezogen werden, fließen unmittelbar in die laufenden Ausgaben.
Gleichzeitig ist die Finanzlage der gesetzlichen Krankenkassen seit Jahren angespannt. Finanzierungslücken werden zunehmend durch Steuergelder geschlossen. Beiträge steigen kontinuierlich.
Was bei der Rente sichtbar wird, zeigt sich nun auch in der Krankenversicherung: Das System hat seine Belastungsgrenze erreicht – aus Sicht von Matthias Wolf sogar überschritten.
Der ehrliche Vergleich: PKV vs. GKV als Unternehmer
Wäre Matthias Wolf freiwillig gesetzlich krankenversichert, läge der monatliche Beitrag ab 2026 bei über 1.300 Euro – bei gleichzeitig eingeschränkten Leistungen.
Er selbst beschreibt es so:
Eine Leasingrate wie für einen Porsche – aber die Leistung eines Trabants.
Demgegenüber steht ein PKV-Beitrag von rund 600 Euro für eine leistungsstarke Vollversicherung. Trotz der deutlichen Erhöhung bleibt der Abstand erheblich.
Ja, der Beitragsbrief tut weh.
Aber der Vergleich zeigt: Die Alternative ist nicht automatisch günstiger – nur weniger transparent.
Die 400.000-Euro-Wahrheit
Eine Faustformel begleitet die Diskussion seit Jahren:
Krankenversicherung kostet im Leben rund 400.000 Euro – unabhängig davon, ob man gesetzlich oder privat versichert ist.
Der Unterschied liegt nicht in der Summe, sondern im Zeitpunkt der Belastung und im Umgang mit Verantwortung.
Wer privat versichert ist und keine Strategie verfolgt, riskiert steigende Beiträge im Alter. Wer hingegen frühzeitig vorsorgt, kann gezielt gegensteuern.
Matthias Wolf zahlt zusätzlich monatlich in einen Beitragsentlastungstarif ein. Diese Vorsorge wird – als Geschäftsführer – vom eigenen Unternehmen bezuschusst. Ein Hebel, den viele Unternehmer nicht nutzen.
Strategie statt Hoffnung: Beiträge planbar machen
Eine kluge Krankenversicherungsstrategie verbindet Versorgungssicherheit mit finanzieller Weitsicht.
Es geht nicht darum, steigende Beiträge zu ignorieren oder reflexartig das System zu wechseln. Es geht darum, aktiv zu gestalten:
durch Rücklagen, durch kapitalmarktorientierte Lösungen und durch das bewusste Nutzen unternehmerischer Spielräume.
So lässt sich erreichen, dass Krankenversicherungsbeiträge im Alter deutlich sinken – in manchen Fällen sogar gegen null tendieren.
Die Goldpfad-Perspektive: Eigenverantwortung schlägt Systemglaube
Goldpfad betrachtet Krankenversicherung nicht isoliert, sondern als Teil der Lebens- und Vermögensstrategie eines Unternehmers.
Matthias Wolf verbindet Versicherungslogik mit Kapitalmarktstrategien und steuerlicher Struktur. Ziel ist es, Belastungen nicht zu verschieben, sondern aufzulösen.
Nicht der Wechsel von GKV zu PKV oder umgekehrt steht im Mittelpunkt – sondern die Frage:
Wie behalte ich Kontrolle über Kosten, Leistung und Handlungsspielraum?
Häufig gestellte Fragen zur Krankenversicherung für Unternehmer
Sind hohe PKV-Beitragsanpassungen ein Zeichen für ein schlechtes System?
Nein. Sie spiegeln medizinischen Fortschritt, Kostensteigerungen und demografische Effekte wider. Entscheidend ist, wie man darauf reagiert.
Ist die gesetzliche Krankenversicherung langfristig stabiler?
Auch die GKV steht unter massivem Finanzdruck. Steigende Beiträge und Leistungskürzungen sind bereits Realität.
Lohnt sich ein Wechsel in die PKV auch mit über 45 Jahren noch?
In vielen Fällen ja – vorausgesetzt, es gibt eine klare Strategie und eine realistische Planung.
Was bedeutet Beitragsentlastung im Alter konkret?
Zusätzliche Vorsorgebausteine sorgen dafür, dass Beiträge später reduziert oder ausgeglichen werden.
Warum ist eine ganzheitliche Begleitung bei diesem Thema so wichtig?
Weil Krankenversicherung, Steuern, Kapitalmarkt und Unternehmerstruktur zusammenspielen. Genau hier entsteht Mehrwert – etwa durch eine strukturierte Begleitung mit Goldpfad.
Fazit
Der Beitragsbrief ist kein Grund zur Panik.
Aber er ist ein Anlass zur Klarheit.
Wer unternehmerisch denkt, wartet nicht ab, bis Systeme reagieren.
Er handelt selbst.
Wenn Sie Ihre Krankenversicherung nicht dem Zufall überlassen wollen, sondern strategisch, steuerlich und langfristig richtig aufstellen möchten, dann lassen Sie uns gemeinsam auf Ihre Situation schauen.
Denn gute Versorgung entsteht nicht durch Hoffnung – sondern durch Struktur.
Hinweis:
Die dargestellten Einschätzungen dienen der allgemeinen strategischen Einordnung und ersetzen keine individuelle Beratung, da persönliche, steuerliche und strukturelle Rahmenbedingungen stets zu berücksichtigen sind.
Damit Ihr Unternehmerweg zu
einem Goldpfad wird.
„Erfolgreiche Umsetzer sind wie Stürmer: Sie haben den Drang zum Tor!“
Elmar Lesch


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